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St. Georg

St. Georg St. Georg © M. Petersen

Auf der Ostspitze der Insel liegt die Stiftskirche St. Georg. Man kommt von Mittelzell aus dorthin über die sanften Rebhügel der Insel. Die Landschaft in ihren großartig einfachen Rythmus breitet sich um das schlichte Gotteshaus, nimmt es als ihren nicht hinwegzudenkenden Teil in sich auf und spricht dann wieder zu uns in den Wandbildern, deren wagrechte Zonenaufteilung des Hintergrundes in monumentaler Umprägung die ruhig klaren Farben der Landschaft, Himmel, Uferhügel, See und Erdboden wiederholen.*

 *Text aus "Die Kuktur der Abtei Reichenau", O. Gruber

Heute erreicht man die Ostspitze der Insel wohl eher über den 1838 aufgeschütteten Damm. Während des Hochwasser 1999 war der Damm einige Wochen überflutet und die Insel nur mit dem Schiff zu erreichen.

Am Bruckgraben wird das erstemal der Blick auf die Basilika St. Georg freigegeben. Sie wurde um 900 Hdt. errichtet und gehört zu den ältesten Georgskirchen in Europa. Einzigartig sind die Monumentalmalerein mit Wunderszenen aus dem Leben Christi. Sie zählen zu den ältesten erhaltenen ihrer Art nördlich der Alpen. Anlass für den Bau der Kirche war die Schenkung der Georgsreliquie von Papst Formosus an den Reichenauer Abt Hatto.

 

 

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