Festungsruine Hohentwiel

Hohentwiel Hohentwiel © Eveline Rosenthaler

Fast 700 Meter hoch ragt der steile Bergkegel in den Himmel, ganz im Süden von Baden-Württemberg. Seine vulkanische Vergangenheit ist ihm anzusehen – und die hoch aufragenden Berghänge waren wohl schon in der Steinzeit der Grund, dass Menschen sich am Hohentwiel sicher und geborgen fühlten. Im frühen Mittelalter entstanden auf dem Bergplateau ein Kloster und eine Burg, die die strategisch einmalige Aussichtslage und Position auf dem Dach des Vulkans nutzten. Schwäbische Herzogsresidenz, Sitz der Zähringer, dann württembergische Festung: Die Geschichte des Hohentwiel ist bewegt. Die Württemberger bauten schließlich die Wehranlage zur mächtigen Landesfestung aus – und nutzten die trutzige Anlage, um dort missliebige und kritische Köpfe einzukerkern. Erobert wurde der Hohentwiel nie, der letzte Kommandant übergab am Anfang des 19. Jahrhunderts die uneinnehmbare Festung den Truppen Napoleons, als diese längst das ganze Land kontrollierten.

 

Von der Insel Reichenau aus erreichen Sie die Burg mit dem Seehas oder mit dem PKW in ca. 30 Minuten.

 

Öffnungszeiten:

Bis 31. März: täglich 10.00-16.00 Uhr

Ab April bis 15. September:

täglich 09:00  - 19:30 Uhr

Letzter Einlass je eine Stunde früher

 

 

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Text und Bild: Homepage Festungsruine Hohentwiel

Letzte Änderung am Montag, 10 August 2015 09:51